Mittwoch, 30. Juni 2010

grenzen

Ich beschäftige mich mit diesem thema, weil wir in der schule einen aushang haben, der dazu aufruft
einen text zu verfassen über grenzen.
ich will teinehmen immerhin gibt es auch einen preis.
ich hab bis  september zeit, ideen fließen mir durch den kopf, jedoch warte ich auf ein erlebnis in
meinem leben, worüber ich evtl schreiben kann.
ich berichte weiter, wenn ich neues weiß :)

Mittwoch, 23. Juni 2010

Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst!

Gedicht analysieren und interpretieren abitur.

Da stoße ich auf goethes prometheus. Bekannt, ja. 
Vor kurzem ist er mir im deutschunterricht begegnet, dieser prometheus.
Doch zwischen metrum, reim, stilmitteln und interpretation bleibt nicht viel zeit für 
genauere betrachtung, für innerlichen eindruck.

jetzt sitz ich da mit dem stark-band gedicht analysieren und interpretieren und lese das gedicht zum zweiten mal.


Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst!
Und übe, Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöh'n!
Mußt mir meine Erde
Doch lassen steh'n,
Und meine Hütte,
Die du nicht gebaut,
Und meinen Herd,
Um dessen Glut
Du mich beneidest.

Ich kenne nichts Ärmeres
Unter der Sonn' als euch Götter!
Ihr nähret kümmerlich
Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Toren.

Da ich ein Kind war,
Nicht wußte, wo aus, wo ein,
Kehrt' ich mein verirrtes Auge
Zur Sonne, als wenn drüber wär
Ein Ohr zu hören meine Klage,
Ein Herz wie meins,
Sich des Bedrängten zu erbarmen.

Wer half mir
Wider der Titanen Übermut?
Wer rettete vom Tode mich,
Von Sklaverei?
Hast du's nicht alles selbst vollendet,
Heilig glühend Herz?
Und glühtest, jung und gut,
Betrogen, Rettungsdank
Dem Schlafenden dadroben?

Ich dich ehren? Wofür?
Hast du die Schmerzen gelindert
Je des Beladenen?
Hast du die Tränen gestillet
Je des Geängsteten?
Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
Die allmächtige Zeit
Und das ewige Schicksal,
Meine Herren und deine?

Wähntest du etwa,
Ich sollte das Leben hassen,
In Wüsten fliehn,
Weil nicht alle Knabenmorgen-
Blütenträume reiften?

Hier sitz' ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
Zu leiden, weinen,
Genießen und zu freuen sich,
Und dein nicht zu achten,
Wie ich!



Dieser erste vers, der mich so berauscht, kann man schon sagen, denn dieser vers geht mir nicht mehr aus dem kopf. warum?
ich weiß es nicht.
seit wann interessiere ich mich schon für griechische mythologie?
ich habe bei diesen ersten beiden versen immer ein bild im kopf:
Der disney herkules film. so ziemlich am anfang als man zeus zu hause sieht und sich die nacht über den tag legt.
Ich mag das gedicht wegen der emotion, dem mut des rebellen, der den allmächtigen zeus in frage stellt (vgl. 5. strophe).

die art des schreibens, die emotion in den vordergrund zu rücken und die gedanken des
lyrisches ichs. typisch für diese stürmer und dränger.

ach ich mag das gedicht einfach :)



habe heute auch 13,5 seiten aufsatz zu gedichtanalyse und interpretation geschrieben :)