wenn es um die frage geht, ob man an gott glaubt, kommt oft die antwort "nein" mit der begründung "wenn es ihn gäbe, würde nicht so viel schlechtes auf der welt geschehen!".
Ja, derjenige der so antwortet hat nicht ganz unrecht, aber nicht mit der aussage, dass es deswegen keinen gott gibt,
sondern dass es zu viel schlechtes auf der welt gibt.
wir müssen uns eine waage vorstellen auf der eine schale die schönen sachen und auf der anderen die schlechten oder auch traurigen sachen die auf dieser welt leider überwiegen.
wenn der mensch nicht gerade seine faust des bösen ausfährt und alles zerstört was ihm reichtum und ruhm bringt,
rächt sich die natur mal dafür was ihr alles angetan wird, leider trifft es in diesem falle meistens diejenigen, die
sowieso schon nichts haben oder einfach (fast) nichts dafür können.
und dann wird wieder alles auf den lieben gott geschoben "warum hilft der denn nicht?".
ich bin auch der nicht der mensch der sagt "ja ich glaube an gott", ich bin jemand der es einfach nicht weiß, der sich überlegt,suchen wir uns etwas an das wir glauben können, damit uns nicht alles so trostlos erscheint oder ist da wirklich etwas, eine höhere macht?
aber ich gebe nicht dieser macht die schuld dass alles so läuft wie es läuft, ich gebe die schuld den verursachern selbst oder auch mir, was, meiner meinung nach, auch ziemlich logisch erscheint.
der mensch beutet aus und stiehlt er nutzt alles zu seinem vorteil und tötet wenn es sein muss, wer sagt, dass er nicht auch gott schon getötet hat? oder vielleicht auch nur geknebelt und in einen keller geworfen.
dort sitzt oder liegt er jetzt machtlos rum, reingelegt von seinen eigenen Kindern, die ihm jetzt auch noch vorwerfen, dass er ihnen nicht helfe.
was muss das für ein gefühl sein, wenn man einen ganzen wundervollen planeten gibt mit allem was man braucht und dann scheitert es ausgerechnet an der rezeptur der "eingesetzten weltherrscher".
man, gott muss ganz schön fertig gewesen sein an diesem sechsten tag, vielleicht hätte er sich da schon eine pause gönnen und erst am siebten tag den mensch erschaffen sollen. dann läge er jetzt vielleicht nicht in einem
keller und würde dort auch nicht vor sich hinvegitieren. aber man weiß es ja nicht, man weiß es nicht.
Es ist einfach nicht richtig Gott für das verantwortlich zu machen für das was passiert und man muss sich auch nicht wundern, wenn die welt sich verändert und den menschen mit erdbeben, tornados oder tsunamis quält.
Sie kann ja meistens nichts dafür.
das einzigste wofür man gott also verantworlich machen könnte, ist seine eigene Existens.
und wer gibt schon zu, dass man selbst auch schuld ist an dem was passiert?
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