Freitag, 27. November 2009

Purer Stress- und kleine Philosphie

Aufstehen.Fertig machen für die Schule.Mit dem Hund gassi gehen.In die Schule fahren.
Neun  Stunden dasitzen.Aufpassen.Diskutieren.Sport.Pause.Essen.Englisch.
Aus.Nach Haus.Schnell Essen.Über die Kamera freuen .Arbeit.4 Stunden.Freunde treffen.Bett.
Aufstehen.Fertig machen für die Schule.Mit dem Hund gassi gehen.In die Schule fahren.
Sechs  Stunden dasitzen.Aufpassen.Diskutieren.Noch schnell die Präsentation fertig machen.
Mit besten Freund rumzicken.Aus.Nach Haus. Essen.Arbeit.6 Stunden.Halbe Stunde Pause.
Nervtötende Kunden.Überfordert.Nach Hause.Über 400 Euro.Erfahre,dass ich weniger Gehalt
bekomm wegen Steuern.Total fertig.Moritz kommt.Keine Lust auf Feiern gehen.
Handy auspacken.Freude wird übertönt vom genervt sein.Diskussion.Entschluss:
Ich geh heut nicht Geburtstag feiern.Hund gassi.Ruhe.
PURER STRESS!
Die letzten zwei Tage waren so schrecklich. Ich war heute echt total fertig mit der Welt.
Daweil kann ich mich freuen meine Kamera ist gestern gekommen und heute mein neues
Handy.Aber leider blieb dafür ja nicht viel Zeit.Trotzdem wollt ich es mir jetzt nicht nehmen
lassen hier rein zu schreiben. Wenigstens kann ich dann meinen Tag nochmal für mich
verarbeiten-und wahrscheinlich auch besser schlafen.
Diese Woche war echt anstrengend und morgen muss ich schon wieder arbeiten.

C'est la vie, mon ami. Nicht wahr. So eine wunderschöne Ironie versteckt sich immer
hinter diesen 6 Worten. Ich mein natürlich "ist so das Leben", aber warum ist es denn genau so?
Wer hat sich dieses Schicksal für die Menschen eigentlich ausgedacht?
Ein Hund zum Beispiel oder genauer gesagt mein Hund. Der hat doch bestimmt
das Schönste Leben. Verwöhnt werden, Fressen bekommen, Gassi gehen-alles gratis und
all inclusive. Ein Hund sein, das wärs.
Aber wahrscheinlich würden mir dann auch viele Dinge fehlen.
Ich könnte nicht so viel erleben, mien Leben wär noch kürzer, ich würde nie erfahren,
was Liebe ist. Würde nie andere Länder bewusst besuchen und bestaunen können.
Ich könnte mich nicht bilden und würde immer auf dem selben Niveau bleiben.
Hätte ich Träume, Wünsche oder Ziele?
Und ich mein damit mehr als darauf zu warten, wann es das nächste Leckerli gibt.
Wahrscheinlich nicht.
Ich denke ich sollte es trotz allem schätzen hier als Mensch gelandet zu sein.
Ich mein die Wahrscheinlichkeit, dass genau ICH hier sitze und diesen Blog hier schreibe,
ist in Hinsicht auf die Geschichte so gering.
Ich meine damit, wenn man jetzt bis zur Steinzeit zurückblickt.
Da sitzt grad einer meiner Verwandet am Lagerfeuer, nackt mit seinem Rudel.
Dann schleicht sich ein Säbelzahntiger an und tötet alle aus dem Rudel außer
ein Männchen und ein Weibchen-die dann meine urahnen sind.
Und wenn man das auf die ganze Geschichte bezieht. Auf sämtliche Kriege
und unglückliche Zufälle. Der Speer hat nie meinen Verwandten getroffen,
die Lawine hat nie meinen Ahnen mitgenommen, der Bär hat nie meinen
Vorfahren in der Luft zerissen und die Splitterbombe hat auch denjenigen verfehlt
der für mich verantwortlich ist-zumindest wurde er wenn dann nach der Zeugung irgendwelcher
weiteren Blutsverwandten vom Schicksal ereilt.
Auf jeden Fall ist die Wahrsheinlichkeit wie man hieran sieht ziemlich gering, dass genau ICH
entstehe und auch noch das Glück habe, als Mensch auf die Welt zukommen.
Mit Verstand.Hoffnung.Zielen.Und ganz wichtig: mit der Vernunft,
die mir jetzt grade einflüstert, dass ich schätzen sollte hier zu sein und
die kleinen Strapazen in Kauf nehmen sollte, für das was ich bekommen habe.
Das Leben.

Und hier noch ein paar Schnappschüsse mit der neuen Kamera :)

Bis wir hinbekommen haben, dass beide Blitze im Spiegel sind. :)



Beim Gassi gehen <3



Die Details




 Die ungeschminkte Wahrheit ;P



Chipsie schaut mir beim frühstücken zu


Bis hoffentlich morgen.
                                                                                                                                                                                         
Alles was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.   Friedrich Nietzsche

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen